Traditionell wird in Schweden am Donnerstag Ärtsoppa med fläsk och pannkaka med sylt och grädde, also Erbsensuppe aus meist gelben Erbsen mit Schweinefleisch gegessen und danach, gewissermassen als eine zweite Hauptspeise Pfannkuchen mit Marmelade und Schlagsahne.
Die Tradition, die Erbsensuppe donnerstags zu essen, rührt vermutlich daher, dass der Freitag im mittelalterlichen Europa, in dem der Katholizismus die vorherrschende Religion war, ein Fastentag ist.

Da galt es, sich am Tage vor dem Fastentag entsprechend zu stärken.

Ärtsoppa med Fläsk och Pannkaka med sylt och grädde” ist trotz des Kalorienbewusstseins der Schweden ein fester Bestandteil im Speiseplan vieler Kantinen und das “Dagens” am Donnerstag in vielen Restaurants und natürlich auch in der“Bamba”, so werden die Schulkantinen genannt.

Wenn die Erbsensuppe dann ausnahmsweise einmal zu Hause gekocht wird, nimmt man in der Regel nicht mehr die getrockneten gelben oder grünen Erbsen, die teilweise noch über Nacht eingeweicht werden müssen, sondern behilft sich mit tiefgefrorenen Erbsen, die kurz in Brühe aufgekocht und dann püriert werden.

Und dann wird die Erbsensuppe auch gern ohne Schweinefleisch, sondern mit einigen Fitzeln Räucherlachs und Croutons und einem Klacks Cremé fraiche serviert.
P.S.
Bei uns läuft Erbsensuppe auch unter „Die Posaunen von Jericho“, denn:
Gibt’s Hülsenfrucht zum Abendbrot,
sind morgens alle Fliegen tot!

Erbsensuppe
Serbsenuppe
Uppenserbse
Suppenerbse